Steckbrief des Projektes

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Schwerpunkte

Das LIFE-Projekt "Hohes Venn" ziehlt auf die Renaturierung von natürlichen Lebensräumen mit hohem biologischen Wert (FFH-Lebensraumtypen) auf Torfböden und anmoorigen Böden hin. Diese oft empfindlichen Habitate sind aufgrund ihrer Seltenheit und/oder großen Biodiversität durch den Anhang 1 der FFH-Richtlinie geschützt. Im Rahmen des LIFE-Projektes werden Renaturierungs- und Pflegemaßnahmen in folgenden Habitaten umgesetzt: Moorwälder (91D0*), Lebende Hochmoore (7110*), Degradierte Hochmoore (7120*), Feuchte Heiden mit Erica tetralix (4010), Übergangs- und Schwingrasenmoore (7140), Torfmoorschlenken (7150), Alte bodensaure Eichenwälder (9190), Formationen von Juniperus communis (Wacholder), Auenwälder (91E0), Hainsimsen-Buchenwälder (9110), Trockene Heiden (4030), Berg-Mähwiesen (6520), Artenreiche montane Borstgrasrasen (6230*) und Feuchte Hochstaudenfluren (6430).

Für viele durch die VSG-Richtlinie geschützten Tierarten werden so die potentiellen Lebensräume vergrößert. Einen besonderen Stellenwert erreicht der Biotopschutz für das Birkhuhn ( Lyrurus tetrix ), da sich im Hohen Venn die letzte belgische Population (ca. 30-50 Individuen) dieser stark gefährdeten Art aufhält.

Insgesamt gewährleistet das Projekt die Restauration von 1400 ha Moor- und Feuchtgebieten . Davon sollen ca. 1000 ha als Offenland und ca. 400 ha als Laubwald erhalten bleiben.

Ziele

Aktionen

Ziele (2007-2011)

bisher realisiert (Oktober 2011)

%

Landankauf100 ha 141 ha141 %
Bewirtschaftungsverträge mit privaten Parzellenbesitzern und Kommunen200 ha262 ha131 %
Bewirtschaftungsverträge mit der Wallonischen Region200 ha341 ha170 %
Abholzen von Fichtenanpflanzungen und Nadelholzaufkömmlingen mit wirtschaftlichem Potential (mit Entschädigung des Privatbesitzers oder der Kommune)200 ha290 ha145 %
Abholzen von Fichtenanpflanzungen und Nadelholzaufkömmlingen mit wirtschaftlichem Potential (Staatsflächen)200 ha341 ha170 %
Abholzen von Fichtenanpflanzungen ohne wirtschaftliches Potential 80 ha 81 ha101 %
Abholzung von Fichtennaturverjüngung150 ha513 ha342 %
Schlagräumung400 ha456 ha114 %
Abholzen von Einzelbäumen500 ha1540 ha308 %
Entfernen von nicht heimischen Laubbäumen 12 ha22 ha180 %
Schließen von Entwässerungsgräben8 km178 km2230 %
Anlage von Blänken in Mooren5 ha8,5 ha170 %
Wiedervernässung ehemals bewirtschafteter Moore20 ha23 ha115 %
Fräsen degradierter Moorflächen10 ha22 ha220 %
Restaurierung von Palsen5098196 %
Abplaggarbeiten20 ha64 ha322 %
Fräsen von Heideflächen150 ha156 ha104 %
Aufstellen von Zäunen zum Schutz der Laubholzverjüngung 125 ha124,5 ha99,5 %
Aufstellen von Zäunen für Beweidung 126 ha373 ha296 %
Überwachung der Fichtennaturverjüngung auf restaurierten Flächen480 ha481 ha100 %
Periodische Mahd auf restaurierten Flächen50 ha50 ha100 %
Sensibilisierung-260 Aktionen
Erstellen eines Flyers15.000 Exemplare30.000 Exemplare200 %
Erstellen einer Broschüre23.000 Exemplare31.000 Exemplare135 %
Aufstellen von Informationsschildern15 Exemplare87 Exemplare580 %
Animationen in Schulen-6.000 Broschüren und 161 Animationen-
Errichtung und Unterhalt einer Internetseite-23.458 Besucher-
Wissenschaftliche Untersuchungen-Botanische und faunistische (Libellen, Vögel, Birkhuhn,...) Erfassungen-

Partner

Finanzielle Mittel und Personal

Les Amis de la Fagne (Vennfreunde) asbl ,

Die Naturalistenkreise von Belgien asbl ,

Le Cercle Royal Marie-Anne Libert (Königlicher Kreis M.-A. Libert) asbl ,

Die beratende Verwaltungskommission der staatlichen Naturschutzgebiete im Hohen Venn,

Die Schutzkommission Natura2000 ,

Die Gemeinde Bütgenbach ,

Die Gemeinde Jalhay ,

Die Gemeinde Malmedy ,

Die Gemeinde Waimes ,

Der Hochwildring Hohes Venn Eifel ,

Der Hochwildring Hoegnetal ,

Die Wissenschaftler der DEMNA ,

Die Förster des Département de la Nature et des Forêts (DNF) fünf verschiedener Forstämter ,

Die zahlreichen Forstunternehmen,

Haute Ardenne asbl ,

Die freiwilligen Mitarbeiter für die Bewirtschaftung von Natura 2000 Gebieten,

Zahlreiche private Projektpartner (Parzellenbesitzer),

Die zahlreichen Praktikanten,

Die Universität Lüttich (Fakultät Verhaltensbiologie) .

Kontakt

Mis à jour le 12/06/2012

A télécharger

Ailleurs sur le site

Source : http://biodiversite.wallonie.be/